Erstausstattung

Erstausstattung

Wenn man sich entschieden hat, dass in Kürze ein oder mehrere Fellchen einziehen dürfen, sollte man sich zunächst vergewissern, dass die Katzenhaltung in den eigenen 4 Wänden erlaubt ist. Wenn es eine Wohnungskatze ohne Auslauf wird, da zu große Straßen und Verkehr zu gefährlich für sie wären, muss auch das Tier danach ausgesucht werden. 

Eine Katze, die vielleicht schon vorher Ausgang hatte, wird unglücklich, wenn sie dann nur noch in der Wohnung ist – und damit am Ende auch der Besitzer. Ist die Katze die Wohnung gewöhnt, kann man ihr diese auch ganz toll gestalten, damit keine Langeweile aufkommt.

Auch sollte man gut überlegen, ob es ein einzelnes Tier sein soll, oder vielleicht ein Päärchen. Wir empfehlen natürlich jederzeit den Gang ins Tierheim, denn es gibt so viele süße liebebedürftige Fellchen, die so gerne ein „für-immer-Zuhause“ hätten, dass es sich wirklich immer lohnt, sich dort umzuschauen. Und wenn es die oder der Richtige ist, merkt man es sofort – meist sucht sich das Fellchen den Menschen aus und es macht deutlich KLICK im Herzen – und das auf beiden Seiten.

Hat man sich entschieden, sollte einiges vorbereitet werden. Wir stellen Euch hier eine möglichst vollständige Auslistung zusammen, die dabei helfen soll, einen perfekten gemeinsamen Start zu haben:

MÖBEL + GESCHIRR

Mindestens 1 Katzenklo pro Katze, empfohlen wird oft 1 Katzenklo mehr als es Katzen im Haushalt gibt. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit 1 Katzenklo pro Katze gemacht, wenn dies mindestens 1 x am Tag, bei uns sogar 2 x am Tag gesäubert wird.

Schlafstellen und Rückzugsmöglichkeiten sind wichtig. Katzen schlafen gerne erhöht, weil sie sich dort sicherer fühlen. Ein Körbchen auf dem Schrank, in einer geschützten Ecke, auf der Fensterbank oder einfach eine Schlafmulde auf einem Kratzbaum bietet sich hier an – ein einfacher Karton wirkt Wunder! 

Näpfe werden ebenfalls benötigt. Hier ist zu beachten, dass der Wassernapf möglichst nicht in der Nähe des Futters steht. Das mögen viele Katzen nicht. Trinken ist wichtig für Katzen, daher bietet es sich an, mehrere Trinknäpfe aufzustellen. Jede Katze sollte ihren eigenen Feuchtfutternapf haben und wer zusätzlich Hartfutter zur Verfügung stellen will, braucht auch hierfür noch einen Napf. Pozellan- und Metallnäpfe bieten sich wegen der guten Reinigungsmöglichkeit an. Katzen können da sehr pingelig sein. Plastiknäpfe sind auch wegen der eventuellen Abgabe von Schadstoffen nicht zu empfehlen.

Katzen wollen Kratzen. Das liegt in ihrer Natur. Je mehr erlaubte und spannende Kratzflächen es gibt, um so geschonter bleiben Möbel und Wände. Aber jeder Katzenbesitzer sollte sich darüber im Klaren sein, dass Kratzen 100% zu ihnen dazu gehört und es sich weder auf Möbeln noch an Händen ganz vermeiden lässt. Wir empfehlen Sisal in allen Formen – sei es als Sisal Stamm oder auch als Sisal-Brett, was man auch an beliebten Stellen in der Wohnung anbringen kann, wenn sich das Fellchen nun doch die schönste Wohnzimmerwand zum Krallen schärfen ausgesucht hat.

Eine Transportbox wird spätestens dann gebraucht, wenn es mal zum Tierarzt geht. Wir empfehlen gut auf die Größe zu achten, denn nichts ist furchteinflößender, als eine enge kleine Tasche, in der die Katze nicht richtig stehen und sich bewegen kann. Eine große Box nimmt viel vom unangenehmen Eingesperrt-sein. Tiger und Sternchen fahren z.B. am liebsten in getrennten Boxen. Das muss aber jeder Besitzer selber rausfinden. Manche Katzen reisen auch lieber eng aneinander gekuschelt.

SPIELZEUG

Ein paar Stinkekissen (Catnip, Baldrian o.ä,)
Mindestens einen stabilen Kratzbaum zum Springen, Kratzen und Krabbeln
Intelligenzspielzeug
Bällchen-Spielschienen
kleine Stofftiere und leicht rollende Bälle
Stangen mit Federn dran – diese sollten Katzen nicht ohne Aufsicht zugänglich sein, weil sie sich hier eicht verheddern und sich verletzen könnten.

FUTTER

Wie bei Menschen haben auch Katzen unterschiedliche Vorlieben. Gerade das teure Katzenfutter ist nicht immer das Beste. Hierzu findet Ihr auf unserer SONDERSEITE viele Infos.

TIERARZT

Niemand will beim Einzug der Katze daran denken, dass es ihr vielleicht auch mal schlecht geht. Aber damit in einem solchen Fall schnell geholfen werden kann, sucht Euch frühzeitig einen Tierarzt, dem Ihr vertraut. Wir selber haben die Erfahrung gemacht, dass eine persönliche Bindung viel ausmacht, weshalb wir kein Fan von großen, meist recht anonymen Tierkliniken sind.  Für verschiedene Dinge sind sie sicherlich wichtig, aber für den Alltag ist ein „Hausarzt für die Vierbeiner“ sehr viel wert. An dieser Stelle können wir gar nicht anders und müssen die DÜSSELPFOTEN in Düsseldorf von Herzen empfehlen. Dr. Wuchert und Dr. Hölper samt Team sind sehr einfühlsam und können sich in Tier und Halter 100% hineinversetzen. Auch die Praxis ist höchstmodern und auf allerneustem medizinischem Stand. Hier findet Ihr den Link zu weiteren Tierärzten.

Wer ein neues Kätzchen einziehen lässt, dem Empfehlen wir zum Start einen kurzen Check-up beim Tierarzt. Man lernt sich kennen und alle Routine-Untersuchungen und ggfs. Impfungen samt Zahnkontrolle etc. können gemacht werden. Und bei einer solch harmlosen Untersuchung lernt die Katze auch, dass ein Besuch dort nichts schlimmes ist. Wenn es dann mal zu einem Notfall kommt, ist die Umgebung schon etwas vertrauter.

Tiger & Sternchen-Bewertung:
5/5

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